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Breo: Ein Überblick


Steckbrief

  • Molekulare Masse: 601,2 g/mol
  • Mittlere Halbwertszeit: ca. 24 Stunden
  • Wirkstoffe: Fluticasonfuroat, Vilanteroltrifenatate
  • Anwendungsgebiet: Behandlung von Asthma und COPD

Anwendung von Breo

Breo wird zur langfristigen Behandlung von Asthma und chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) eingesetzt. Es hilft, Entzündungen zu reduzieren und die Atemwege zu öffnen, um die Symptome und Exazerbationen dieser Erkrankungen zu kontrollieren.

Anwendungsart von Breo

Breo ist ein Inhalationsmedikament, das täglich angewendet wird. Es ist in Form eines Dosieraerosols oder eines Pulverinhalators erhältlich. Die korrekte Anwendungstechnik ist entscheidend, um die optimale Wirkung des Medikaments zu gewährleisten.

Wirkmechanismus von Breo

Breo kombiniert zwei Wirkstoffe: Fluticasonfuroat, ein Corticosteroid, das Entzündungen reduziert, und Vilanteroltrifenatate, ein langwirksamer Beta-2-Agonist, der die Atemwege erweitert. Diese Kombination hilft, Atemnot, Husten und Schleimproduktion zu reduzieren.

Dosierung von Breo

Die empfohlene Dosierung von Breo hängt vom Schweregrad der Erkrankung und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab. In der Regel wird es einmal täglich verabreicht, wobei die Dosis entsprechend angepasst werden kann. Es ist wichtig, die Anweisungen des Arztes genau zu befolgen.

Pharmakokinetik von Breo

Breo wird durch Inhalation in die Lunge geliefert, wo die Wirkstoffe absorbiert werden. Fluticasonfuroat wird schnell in den systemischen Kreislauf aufgenommen, während Vilanteroltrifenatate einen langsameren Wirkungseintritt hat. Die Halbwertszeit beträgt ca. 24 Stunden.

Nebenwirkungen von Breo

Zu den möglichen Nebenwirkungen von Breo gehören Heiserkeit, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Husten und Halsschmerzen. In seltenen Fällen können schwerwiegendere Nebenwirkungen wie Herzklopfen, Zittern oder allergische Reaktionen auftreten. Bei unerwünschten Effekten sollte ein Arzt konsultiert werden.

Abhängigkeitspotenzial von Breo

Breo hat kein Suchtpotenzial, da es keine betäubenden oder süchtig machenden Wirkstoffe enthält. Es ist jedoch wichtig, die Behandlung gemäß den ärztlichen Anweisungen fortzusetzen, um die bestmögliche Kontrolle der Erkrankung zu gewährleisten.

Hinweise bei der Verwendung von Breo

Schwangere oder stillende Frauen sollten vor der Anwendung von Breo ihren Arzt konsultieren. Zudem sollte Breo nicht zur Akutbehandlung von Asthmaanfällen eingesetzt werden, sondern als langfristige Therapie zur Kontrolle der Erkrankung.

Risiken bei der Verwendung von Breo

Trotz seiner Wirksamkeit kann Breo bestimmte Risiken wie erhöhte Anfälligkeit für Infektionen oder potenziell schwerwiegende Nebenwirkungen mit sich bringen. Eine regelmäßige Überwachung durch den Arzt und die Einhaltung der Therapieanweisungen sind daher entscheidend.

Alternativen zu Breo

Es gibt verschiedene alternative Behandlungsmöglichkeiten für Asthma und COPD, einschließlich anderer inhalativer Medikamente, kortikosteroidfreier Optionen oder nicht-medikamentöser Therapien. Die beste Wahl hängt von der individuellen Situation des Patienten ab.


Häufig gestellte Fragen

Wie schnell spürt man die Wirkung von Breo nach der Inhalation?

Die Wirkung von Breo setzt normalerweise innerhalb von 24 Stunden nach der ersten Anwendung ein. Eine Verbesserung der Symptome wie Atemnot und Husten kann bereits nach wenigen Tagen festgestellt werden.

Kann Breo auch bei Kindern angewendet werden?

Die Anwendung von Breo bei Kindern unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da die Sicherheit und Wirksamkeit des Medikaments in dieser Altersgruppe nicht ausreichend untersucht wurde.

Gibt es spezielle Maßnahmen, die bei der Handhabung des Dosieraerosols oder Pulverinhalators von Breo beachtet werden müssen?

Um die optimale Dosierung und Wirkung von Breo zu gewährleisten, ist es wichtig, die Anweisungen des Arztes zur richtigen Anwendung des Inhalators genau zu befolgen. Regelmäßige Reinigung und Wartung sind ebenfalls wichtig, um Verstopfungen zu vermeiden.

Kann Breo zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten führen?

Es ist wichtig, dem Arzt alle Medikamente mitzuteilen, die ein Patient einnimmt, um Wechselwirkungen mit Breo zu vermeiden. Bestimmte Medikamente wie Beta-Blocker oder MAO-Hemmer können die Wirkung von Breo verstärken oder abschwächen.

Ist es möglich, die Dosis von Breo eigenmächtig zu erhöhen, wenn die Symptome nicht besser werden?

Es wird dringend davon abgeraten, die Dosis von Breo eigenmächtig zu erhöhen, da dies zu unerwünschten Effekten oder einer falschen Anwendung führen kann. Bei unzureichender Symptomkontrolle sollte der Arzt konsultiert werden, um eine angemessene Anpassung der Therapie vorzunehmen.